Heiztechnik

Neue Technologie

Feuer und Wasser

Die Möglichkeiten, mit Feuer und Wasser ökonomisch zu heizen, sind sehr vielfältig. Abhängig von Lebensgewohnheiten, Bauarten, Komfort und anderen Faktoren, wird die Technik jedem Einzelfall individuell angepasst.
Pelletmodule und die Einbindung von Wärmeerzeugung durch thermische Sonnenkollektoren runden das Angebot ab.

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Der Kachelofen als Ganzhausheizung

Soll der Kachelofen das gesamte Gebäude beheizen, müssen die Kesselleistung und der Strahlungsanteil an den Wärmebedarf angepasst werden. Werden mehr als 50 % der Wohnbereiche über das Heizwassersystem beheizt (z.B. Heizkörper, Wand- und Flächen- oder Fußbodenheizung), dann sollte auch der Kachelofen einen Heizwasseranteil von gleicher Größe oder mehr aufweisen.
 
Als alleinige Heizung in Niedrigenergiehäusern mit einem Wärmebedarf bis zu 9 KW kann die Kesselleistung durch einen zusätzlichen Wasserwärmetauscher auf ca. 70 % erhöht werden.

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Zur Heizungsunterstützung

Der klassische Kachelofen eignet sich auch zur Unterstützung der Heizung. Hier kommt ein zuschaltbarer Heizwasserkessel zum Einsatz. Ca. 40 % der nutzbaren Wärmemenge können so in Heizwasser umgewandelt werden.

Wahlweise werden die Heizgase direkt in die Kachelofenzüge geleitet oder es wird durch eine Umschaltklappe mit einem Kesselwärmetauscher zusätzliches Heizwasser für den Pufferspeicher erzeugt.


EOS = elektronische Ofensteuerung

Ein ausgetüfteltes System von aus elektronischen Bausteinen, Sensoren, Kontaktschaltern und Stellmotoren steuert den Holzbrand auf der Basis von vier errechneten Regelabstufungen so, dass unnötige Emissionen verhindert werden und trotzdem ein optimaler Wirkungsgrad der Anlage erzielt wird.

Der Ofen hält die Glut länger und bleibt deshalb länger warm. Das ist höchster Bedienungskomfort mit Energieeinsparung und Umweltverantwortung in einem. Kein Mensch kann einen Kachelofen so perfekt mit Holz heizen wie die EOS.


Gleichzeitig heizen mit Scheitholz und Holzpellets

Mit Scheitholz befeuerte Kachelöfen, gleich ob als echter Grundofen, mit Heizeinsatz oder kombiniert mit Kesseltechnik, können jetzt zusätzlich mit Pellets beheizt werden. Eine spezielle Steuerung erkennt genau, ob mit Pellets geheizt werden soll und mit welchem Mengendurchsatz.

Ein von dem Feuerraum bis zu zwei Meter entfernt stehender Pelletbehälter mit einer Grundfläche von 60 x 60 cm hält eine Brennstoffmenge für mehrere Tage vor und schiebt die Pellets mittels einer Förderschnecke in einem Metallrohr in den Bodenbereich des Kachelofenbrennraums.

Eine automatische Zündung sorgt für den entsprechenden Bedienkomfort.


Kamine mit Speicher

Bei der traditionellen, konvektiven Wärmeabgabe steigt die Temperatur im Raum schnell auf das gewünschte Niveau. Sobald das Feuer erloschen ist, sinkt auch die Temperatur sofort wieder ab. Die Folgen sind relativ große Schwankungen der Raumlufttemperatur.

Mit der Integration eines Speicherkörpers in den Verkleidungsmantel kann die Wärmespeicherung einer Kaminanlage massiv erhöht und die Wärmeabgabezeit stark verlängert werden. Die Anlagen werden mit Kacheln verkleidet oder verputzt.


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